Geriatrie-Vorsorgeplan (für ältere Hunde und Katzen)

-  U1:

allgemeine Untersuchung durch den Tierarzt alle sechs Monate

-  U2:

EKG alle zwölf Monate, bei bestehender Herzerkrankung nach Anweisung des Arztes

-  U3:

Blutuntersuchung alle sechs bis zwölf Monate (Leber-, Nierencheck, ...)

-  U4:

regelmäßige Gewichtskontrolle (alle drei bis sechs Monate)

-  U5:

Zahnkontrolle alle sechs Monate (Gefahr von Zahnstein, Zahnfleischentzündungen, ...)

Das Alter eines Hundes ist keine allgemeingültige Größe, sondern von vielen Faktoren abhängig. So bestimmen zum Beispiel die Rassezugehörigkeit, die Größe und natürlich auch äußere Umstände ganz maßgeblich das individuelle Alter des Tieres. Demzufolge ist ein Individuum der Riesenrassen (Dogge, Irischer Wolfshund, Mastino, ...) mit etwa fünf Jahren schon ein älterer Hund, während ein Exemplar kleinerer Rassen (Zwergpudel, Yorkshire-Terrier, ...) mit etwa acht Jahren als älter einzustufen ist.

Um das Alter Ihres Hundes richtig zu interpretieren, ist es notwendig, diese Faktoren zu berücksichtigen.

Auch die jeweils erforderlichen Untersuchungen werden z. B. von der Größe des Patienten beeinflusst. So ist es bei kleinrassigen Hunden öfter als bei großen Rassen erforderlich, regelmäßig den Zahnstein zu entfernen, während man bei Riesenrassen häufiger mit orthopädischen Problemen oder auch sehr frühen Herzerkrankungen rechnen muß.

 

Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl der für Ihr Tier anzuratenden Untersuchungen. Bitte sprechen Sie uns an!

 

Bei Katzen läßt sich generell festhalten, dass man sie ab einem Alter von neun Jahren als betagter ansieht. Spätestens ab diesem Zeitpunkt sollten gerade bei Katzen regelmäßige Blutuntersuchungen erfolgen, da beispielsweise beginnendes Nierenversagen, Schilddrüsenüberfunktionen usw. sehr häufige Alterserkrankungen sind, deren Verlauf bei einer frühen Erkennung und Therapie sehr stark verbessert werden kann.

 

Wir wünschen Ihnen ganz viel Spaß und Freude mit Ihrem älteren Hausgenossen!